Erfolgsgeschichte von Stefanie, 46, Ärztin, aus Baden- Württemberg (Long COVID, ME/CFS)

„Das Guptaprogramm liefert eine gut nachvollziehbare Hypothesen bezüglich der Krankheitsentstehung und der daraus resultierenden Symptome. Meines Erachtens ist es pathophysiologisch absolut nachvollziehbar, dass der Krankheit eine Dysbalance des vegetativen Nervensystems zugrunde liegt. Für mich lassen sich alle beobachtbaren Symptome mit einer übermäßigen Sympathikusaktivierung erklären. Das Guptaprogramm zeigt einen gut funktionierenden Weg auf, das prinzipiell nicht willkürlich zu beeinflussende vegetative Nervensystem wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Damit ist die ursächliche Störung behoben und der Körper kann wieder in einen regenerationsfähigen Zustand kommen und sukzessive aufgebaut werden“.
Im Oktober 2023 erkrankte ich zum zweiten Mal an Corona. Schon nach der ersten Infektion 1 ½ Jahre zuvor brauchte ich 3 Monate, um wieder vollständig belastbar zu sein.
Auch nachdem beim zweiten Mal die initiale Infektsituation überstanden war, blieb die Erschöpfung. Ich schaffte es nur mühsam, nach 6 Wochen wieder arbeiten zu gehen. Ich bin Ärztin im Krankenhaus, ein Beruf, der mir immer Spaß gemacht und mich erfüllt hat, dessen Anforderungen ich aber nicht mehr gerecht werden konnte.
Meine Kollegen haben meine Symptome immer ernst genommen und organisch alles untersucht, es fand sich aber weder an Lunge noch Herz ein wegweisender Befund.
Die Erschöpfung wurde immer schlimmer, so dass ich nicht mehr arbeiten konnte. Hinzu kam POTS, was gemeinsam mit der Fatigue ein Aufstehen aus dem Bett unmöglich machte. Im weiteren Krankheitsverlauf fiel es mir zunehmend schwer, mich zu konzentrieren, lesen und fernsehen war nicht mehr möglich.
Selbst Gespräche, die länger als einige Sätze andauerten, überforderten mich und führten zu PEM. Hinzu kam eine immer stärkere Licht- und Lärmempfindlichkeit, so dass das Zusammenleben in einem 4-Personen-Haushalt mit 2 Kindern im Grundschulalter nur noch mit Schallschutzkopfhörern und in einem abgedunkelten Raum möglich war.
Bald war die körperliche Schwäche so ausgeprägt, dass ich nicht einmal mehr das Bett verlassen konnte, um die Toilette aufzusuchen. Zuletzt konnte ich nicht mehr selbstständig Nahrung und Flüssigkeit zu mir nehmen (Punktewert auf der Bell-Skala: 0 Punkte), so dass die Aufnahme ins Krankenhaus notwendig wurde.
Hier konnte mein Zustand soweit stabilisiert werden, dass ich zumindest Flüssignahrung zu mir nehmen konnte. Grundlegend veränderte sich mein Zustand jedoch nicht.
Ich habe aufgrund meiner besonderen Situation von pflegerischer und ärztlicher Seite viel Anteilnahme und Hilfsbereitschaft erfahren, habe aber gleichzeitig Ohnmacht, Hilflosigkeit und Überforderung der Helfenden gespürt.
Leider gibt es in der klassischen Schulmedizin trotz aller Bemühungen und Forschung keinen konkreten Therapieansatz, ME/CFS gilt als unheilbar. Es stehen lediglich symptomlindernde Maßnahmen zur Verfügung, wobei diese einem schwerstbetroffenen ME/CFS Erkrankten kaum Linderung verschaffen können.
Retrospektiv und mit dem Wissen, das ich jetzt über die Krankheit habe, fehlt der klassischen Schulmedizin meiner Meinung nach immer noch das grundlegende Verständnis der Krankheit (mit einigen wenigen Ausnahmen), ohne welches eine vollständige Genesung eben nicht erfolgen kann.
Die Dysbalance des Nervensystems ist meines Erachtens nicht eines der vielen Symptome der Krankheit, sondern die Ursache. Und um diese zu behandeln, ist es nicht ausreichend, einfache Entspannungsübungen zu machen, sondern es müssen tiefer gehende Techniken, wie sie z.B. über das Guptaprogramm vermittelt werden, angewandt werden.
Die Aussicht auf ein weiteres Leben in Bettlägerigkeit und Einsamkeit, ohne Familienleben und die Chance meine Kinder beim Aufwachsen zu begleiten, war für uns jedoch keine Option.
Mein Ehemann suchte im Internet nach Heilungsgeschichten, die es zum Glück sehr zahlreich gibt. Leider werden diese von der Forschung wenig beachtet, da es sich eben um Einzelfallbeschreibungen und nicht um kontrollierte Studien handelt. So entdeckte er auch das Guptaprogramm. Seine tiefe Überzeugung, mir mit diesem Programm helfen zu können, mir selbst zu helfen, überzeugte auch mich und ich ließ mich im April 2024 in bedingungslosem Vertrauen auf das Programm ein.
Zunächst versuchte ich, einmal täglich zu meditieren, was nach anfänglichen Schwierigkeiten aufgrund Geräuschempfindlichkeit und Konzentrationsschwäche dann doch relativ schnell erfolgreich war und bei mir vorübergehende Entspannungszustände kultivieren konnte. Ich konnte nach und nach die Lärm- und Lichtempfindlichkeit verbessern und war dann in der Lage, mir die einzelnen Kapitel des Guptaprogramms – anfangs waren nur wenige Minuten Zuhören täglich möglich – anzuhören. Ich hatte sofort einen guten Zugang zum Programm und konnte gleich alles nachvollziehen. Zusammen mit der Unterstützung großartiger Menschen machte ich schnell Retrainig- Fortschritte.
Beflügelt durch die Fortschritte startete ich das körperliche Aufbauprogramm beginnend mit einmal täglich für 30 sek an der Bettkante sitzen. Ich steigerte langsam körperliche Alltagsaktivitäten (selbstständiges Essen zunächst im Liegen, dann im Sitzen; Körperpflege), dann begann ich das Lauftraining mit zunächst nur wenigen Schritten täglich. Das körperliche Aufbauprogramm absolvierte ich konsequent nach der 30/30 Methode von Prof. Simon, Sportmedizin Mainz.
Die Steigerung der Aktivitäten folgten zur Vermeidung von PEM im 3 Tage-Rhythmus. Nach über 3 Monaten konnte ich dann die Klinik im Rollstuhl verlassen.
Ca. 5 Monate nach Beginn des Guptaprogramms machte ich meine erste kleine Bergtour, 7 Monate nach Beginn des Guptaprogramms startete ich die berufliche Wiedereingliederung und jetzt, 10 Monate nach Beginn des Guptaprogramms, bin ich wieder berufstätig, treibe mehrmals pro Woche Ausdauersport und stehe wieder voll im Leben.
Ich bin unendlich dankbar, dass dies alles durch das Guptaprogramm und die Liebe und Unterstützung von großartigen Menschen möglich geworden ist. Ich habe ein zweites Leben geschenkt bekommen und freue mich auf jeden einzelnen neuen Tag.
Mit diesem Beitrag möchte ich mich in die lange Liste derer einreihen, die es geschafft haben: Long Covid und ME/CFS sind heilbar! Es braucht zwar viel Innere Arbeit, Glauben und Durchhaltevermögen, um dorthin zu gelangen. Das Schöne ist aber auch, es braucht weder Medikamente noch aufwendige und invasive Maßnahmen.
