Erfolgsgeschichte von Serafina 33, Schweiz (Long COVID)

Mein Name ist Serafina, ich bin 33 Jahre alt und ich lebe in der Schweiz. Im Januar 2022
habe ich mich mit Covid 19 angesteckt und danach Long Covid Symptome entwickelt. Ich möchte hier meine Geschichte teilen, um dir Mut zu machen, wenn du noch am Anfang in deiner Genesungsreise stehst!
Ich habe mich damals bei Freunden angesteckt. Wir wollten gemeinsam Neujahr feiern in einer Hütte in den Bergen. Wir haben alle vorher einen Test gemacht, um sicher zu gehen, dass wir uns nicht gegenseitig mit Covid anstecken. Leider muss eine Person trotzdem das Virus in sich getragen haben. Wir waren am Ende fast alle krank. Die Infektion begann sehr plötzlich und heftig. Ich hatte alle Symptome, die man nur haben kann: Höllische Kopfschmerzen, hohes Fieber, Schnupfen, Magen-Darm-Beschwerden, Herzrasen, sehr starke Erschöpfung, Schwindel, Gliederschmerzen, und und und. Ich war etwa 10 Tage wirklich heftig krank.
Das Schlimmste war für mich, dass ich mich isolieren musste. Da ich zu diesem Zeitpunkt alleine wohnte, musste ich die ganze Zeit alleine in meiner Wohnung bleiben, was für mich sehr schwierig war, da es mir sehr schlecht ging. Nach zwei Wochen bin ich dann wieder zur Arbeit gegangen. Ich arbeitete damals als Klassenlehrerin in einer Grundschule. Da ich mich aber noch nicht wieder ganz erholt hatte, war das Arbeiten sehr schwer für mich. Der Schwindel, die Kopfschmerzen und auch die Erschöpfung waren noch sehr gross. Ich wurde deshalb nochmals für 5 Wochen krankgeschrieben, und stieg dann erst einmal mit einem reduzierten Pensum wieder ein. Das ging auch soweit ganz gut. Obwohl ich noch Symptome hatte, v.a. Fatigue, Kopfschmerzen und Magen-Darm-Beschwerden, ging es stückweise bergauf und ich konnte wieder mein altes Pensum arbeiten. Neben der Arbeit lag zwar noch nicht viel drin, und an Sport war außer ein bisschen Fahrradfahren und Spazieren nicht zu denken.
Trotzdem ging es mir immer besser. Bis etwa zwei Wochen vor den Sommerferien. Da merkte ich, wie es wieder bergab ging. Ich dachte: «Ich muss jetzt einfach bis zu den Ferien durchhalten. Da kann ich mich dann erholen.»
Damals wusste ich noch nichts von Pacing oder Baseline. Zu Beginn der Ferien gab es dann ein Ereignis in meiner Familie, das für mich sehr traumatisch war bzw. auch alte traumatische Erfahrungen getriggert hat. Das hat dann einen großen Crash ausgelöst, mit dem die ganze Geschichte eigentlich erst begann. Plötzlich flammten sämtliche Symptome wieder auf: Ich hatte Luftnot, Herzrasen, wieder extreme Kopfschmerzen und fühlte mich sehr erschöpft.
Die Sommerferien waren dann ein Auf- und Ab. Ich wusste nach wie vor nicht viel über die Krankheit und habe einfach so gehandelt, wie ich das von früher auch kannte. An guten Tagen habe ich mich bewegt und das ganze Ferienprogramm mitgemacht, um dann an schlechten Tagen einfach nur im Bett oder draußen im Schatten zu liegen und mich zu erholen. Es fühlte sich total unberechenbar an, wann die Symptome mehr wurden und wann weniger. Nach den Sommerferien war dann schnell klar, dass ich nicht mehr so zur Arbeit zurückkehren konnte wie davor. Ich war erst einmal zu 100 Prozent krankgeschrieben.
Es gab viele Tage, an denen ich einfach nur vom Bett zum Sofa wechselte und den ganzen Tag liegend verbrachte. Oft kamen Freunde vorbei, um für mich zu kochen, und auch mein Freund hat vieles übernommen. Ab dann begann mein intensiver Heilungsweg. Ich habe wahnsinnig viel recherchiert und nach Lösungen gesucht. So wirklich helfen wollte nichts. Es ging immer mal wieder ein bisschen besser, aber so richtig bergauf wollte es nicht.
Ein erster Gamechanger waren Atemübungen und Meditationen. Durch die Atemübungen konnte mein überaktives Nervensystem erstmals wieder etwas in die Ruhe und Entspannung kommen. Zu dieser Zeit begegnete ich auch zum ersten Mal dem Gupta Programm. In einer Facebook Gruppe wurde aber so negativ darüber geredet (von Leuten, die das Programm gar nie selbst gemacht hatten, wie ich später herausfand…), dass ich es damals leider noch nicht gestartet habe, was ich heute zutiefst schade finde. Ich kann mir vorstellen, dass mir einige Umwege erspart geblieben wären, wenn ich schon früher mit dem Gupta Programm gestartet hätte (an dieser Stelle eine Herzensempfehlung, falls du noch am Anfang deiner Genesungsreise stehst: Warte nicht mit dem Gupta Programm!).
Auf jeden Fall vertiefte ich mich erst in Meditation und Breathwork und machte darin verschiedene Kurse und die Ausbildung zur Atemcoach. Ich versuchte zeitgleich auch, wieder an meinen alten Arbeitsplatz zurückzukehren, was aber leider nicht geklappt hat. Das war im Jahr 2023. Anfangs 2024 brachte eine zweiwöchige Ayurvedakur einen erneuten Durchbruch. Ich konnte auftanken und erholen und bin mit frischem Wind in meinen Alltag zurückgekehrt.
Zeitgleich habe ich ein Ausdauertraining mit täglichen Spaziergängen absolviert, was keine sofortige Änderung in den Symptomen bewirkte, mir aber aus heutiger Sicht betrachtet sehr viel gebracht hat dabei, wieder mehr Kraft und Ausdauer aufzubauen und allgemein mehr Energie zu haben.
Auch eine Ernährungsumstellung auf glutenfrei, milchfrei, zuckerfrei sowie der morgendliche Selleriesaft gaben nochmals Aufwind.
So richtig gewendet hat sich das Blatt aber erst, als ich im Sommer 2024 mit dem Guptaprogramm gestartet bin. Die Meditationen habe ich gar nicht so sehr genutzt, da ich durch meine Atemcoach Ausbildung bereits eine regelmäßige Atemroutine hatte und viele Entspannungsübungen praktizierte über den Tag verteilt.
Das Brain Retraining war für mich aber der absoluten Gamechanger! Ich habe dort erst realisiert, wie ich mein Nervensystem ständig unbewusst disregulierte, da ich praktisch permanent ängstliche Gedanken hatte. Und das, ohne es zu merken! Ich hätte davor nicht gesagt, dass ich besonders ängstlich, negativ oder gestresst wäre.
Als ich aber angefangen habe, mich auf meine Gedanken zu achten, habe ich gemerkt, dass ich fast ständig sorgenvolle Gedanken hatte! Es hat viele meiner Symptome massiv reduziert, als ich angefangen habe, diese Gedanken bewusst wahrzunehmen und den besorgten Teil in mir zu beruhigen.
Zum Teil war es richtig verblüffend, wie schnell Symptome sich in Luft auflösen konnten! Ein weiterer wichtiger Teil war die Hoffnung. Das Gupta Programm half mir enorm, eine positive und optimistische Grundeinstellung zu behalten und an meine Heilung zu glauben. Jedes Mal, wenn ich mich gerade hoffnungslos fühlte, schaute ich mir einige Videos im Programm nochmals an, und allein das hatte schon einen enorm stärkenden Einfluss auf mich.
Das Gupta Programm half mir immer, wenn ich ein Down hatte, wieder da rauszukommen und weiter mutig meinen Weg voranzuschreiten. Dafür bin ich unglaublich dankbar! Und nun, wie geht es mir heute? Heute gehe ich täglich 10.000 – 15.000 Schritte. Ich trainiere im Krafttraining und konnte schon wieder längere Bergwanderungen machen (etwas, das ich mir immer wieder visualisiert hatte). Ich bin daran, mir eine Selbstständigkeit als Atem- und Nervensystemcoach aufzubauen.
Ich kann wieder ganze Wochenenden mit Freunden verbringen, an Ausbildungswochenenden teilnehmen und habe sogar ganz alleine für mich die 8-stündige Zugreise ans Meer nach Südfrankreich geschafft, wo ich zwei supertolle Urlaubswochen verbringen durfte, inklusive Wandern an der Küste (siehe Foto ;)! Ich bin noch nicht wieder bei 100%, aber ich bin sehr zuversichtlich, dass es weiter bergauf gehen wird und ich wieder voll und ganz gesund sein werde!
