Erstellen wir einen 5-Punkte-Aktionsplan, wie wir die Angst vor der Situation reduzieren können. In diesem Blog behandeln wir den dritten Punkt: Perspektivwechsel.
Wir alle reagieren unterschiedlich auf Situationen, basierend auf unseren vergangenen Erfahrungen und Überzeugungen. Wir alle tragen eine andere Brille – eine Person könnte die Coronavirus-Situation betrachten und sagen „„Das ist schrecklich, davon werden wir uns nie erholen, alles ist verloren!““ Eine andere Person könnte sagen „„Es ist jetzt schlimm, aber wir haben so etwas schon einmal überwunden, das wird vorübergehen!““

Angst kann gezähmt und reduziert werden, indem wir uns unserer alten Perspektiven bewusst werden und neue annehmen, die einer positiven psychischen Gesundheit förderlich sind. Dies wird manchmal als Re-Framing bezeichnet. Dies macht uns widerstandsfähiger, weil wir Ereignisse ruhig, reflektiert und positiv betrachten. Wir können uns unseres lieben Geistes mit Mitgefühl bewusst werden.

Was sind also die gängigen Perspektiven und Überzeugungen, die Ihnen Angst bereiten könnten?
1. Ewigkeitsdenken – wenn wir ein Problem im Leben haben, verewigt unser Geist es oft, als ob es für immer andauern würde. „Oh, das wird für immer so bleiben! Das schaffen wir nie! Ich kann mir nicht vorstellen, mich jemals nicht so zu fühlen!“ Das Gegenmittel hier ist, den Geist zu beruhigen und eine neue Perspektive einzunehmen, z.B. „Dies ist eine vorübergehende Situation, auch sie wird vorübergehen.“

2. Katastrophisieren – wir sehen die Welt nicht objektiv, wie sie ist, sondern durch unsere Filter, unsere Brillen. Der Geist neigt dazu, vorsichtig zu sein und Worst-Case-Szenarien zu erstellen, wie „Das ist das Ende der Welt! Die Finanzmärkte werden sich nie erholen!“ Stattdessen können wir die Überprotektion des Geistes erkennen und eine neue positive Perspektive einnehmen.

3. Gefühl der Überforderung und Hilflosigkeit – „„Es ist alles zu viel, ich schaffe das nicht!““ Wir haben oft das Gefühl, dass wir nicht die Ressourcen haben werden, um mit der Situation umzugehen, was uns sehr stark zum Opfer davon macht. Aber denken Sie an all die herausfordernden Situationen, die Sie in Ihrem Leben hatten. Sie haben diese gemeistert und überstanden, also können Sie das auch mit dieser! Positivität bedeutet also nicht, die Herausforderung zu leugnen, sondern stattdessen zu sagen „„Was auch immer passiert, ich werde damit umgehen.““
![]()

