Elektrische Hypersensibilität (EHS) ist gekennzeichnet durch eine Vielzahl unspezifischer Gesundheitsprobleme, die Personen einer geringen Exposition gegenüber elektromagnetischen Feldern (EMF) zuschreiben.
Zu diesen Quellen können Computer, Fernsehmonitore und Mobiltelefone gehören.

Sie können die resultierenden Symptome eines konditionierten Traumas in der Amygdala, Insula und dem limbischen System im Allgemeinen sein, nach spezifischer oder allgemeiner Exposition gegenüber einer Chemikalie, Schimmel oder einer anderen Bedrohung.

Häufige Symptome können Schlafstörungen, Hautprobleme wie Brennen, Prickeln und Ausschläge, Muskelschmerzen, Stress, Müdigkeit und Kopfschmerzen sein.

Die Schwere der Symptome variiert von Person zu Person. Einige berichten von milden Symptomen, während andere so stark betroffen sein können, dass sie gezwungen sind, ihren gesamten Lebensstil zu ändern, um EMFs zu vermeiden.

Diese Zustände sind neurologische Störungen.
Meine Hypothese ist, dass MCS und Schimmelpilz-Krankheit neurologische Störungen sind, die durch konditioniertes Trauma in der Amygdala und Insula verursacht werden, wobei ähnliche Wege involviert sind, die bei ME/CFS und Fibromyalgie angenommen werden. Wir nennen diese Art von Zuständen „Neuro-Immun-Konditionierte Syndrome (NICS)“.

Ähnlich wie MCS wird der Zustand von der Ärzteschaft immer noch weitgehend missverstanden, was leider zur Stigmatisierung & Isolation der Betroffenen beitragen kann.
Eine genetische Veranlagung?
Es ist wahrscheinlich, dass eine genetische Prädisposition für die Entwicklung dieser Zustände besteht, die Mechanismen beeinflussen kann, die auf dieser Seite beschrieben werden, oder peripher dazu sein können. Unsere Gene sind jedoch nicht unser Schicksal, wie die neuesten Entwicklungen in der Epigenetik betonen. Daher bedeutet eine genetische Prädisposition nicht unbedingt, dass eine Person nicht heilen und sich verbessern kann.

Welche Rolle spielen Amygdala und Insula?
Die Amygdala ist dafür verantwortlich, Bedrohungen für den Körper zu erkennen und entsprechende Reaktionen zur Minderung dieser Bedrohungen einzuleiten.
Die Insula moduliert sensorische Erfahrungen und Informationen über den physiologischen Zustand des Körpers.

Während einer besonders stressigen Phase im Leben eines Menschen ist die Amygdala in höchster Alarmbereitschaft und reagiert auf emotionale und physische Bedrohungen. Wenn der Alarmzustand der Amygdala besonders hoch ist und die Person gleichzeitig einem Toxin ausgesetzt ist, kann ein konditioniertes Trauma in der Amygdala in Verbindung mit der Insula auftreten.
Diese Exposition kann eine einmalige oder wiederholte Exposition sein. (Bei wiederholter Exposition gibt es eine Theorie namens „Kindling“, die bei Epilepsie auftritt und möglicherweise erklärt, wie der neurologische Prozess selbst funktioniert).

Diese Amygdala- und Insula-Hypothese dient als potenzielles vereinheitlichendes Modell für die verschiedenen Beobachtungen bei Patienten. Mehr dazu erfahren Sie hier.
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