Nach fast 20 Jahren Unterrichten an öffentlichen Schulen hielten Ende 2021 rund 70 WLAN und Bluetooth-Sender in meinem damaligen Schulgebäude Einzug. In kürzester Zeit hatte ich Tinnitus, einen Hörsturz, Schwindel, litt unter Schlaflosigkeit, der Cortisolspiegel erhöhte sich rapide, das Herz kam nicht mehr in die Ruhe.

Dass ich elektrosensibel war, war mir schon lange bewusst gewesen, aber bis dahin hatte ich keine Probleme mit den Elektromagnetfeldern im Schulhaus. Erst die Verstärkung durch die WLAN-Sender hatte diesen Ausnahmezustand in mir ausgelöst. An ein weiteres Unterrichten an dieser Schule war nicht mehr zu denken. 

Mein Zustand besserte sich zwar ein wenig innerhalb von einem Jahr, aber nach einer von einem Arzt empfohlenen Ausleitung von Schwermetallen mit Chelaten – ein gängiger Therapieansatz bei Elektrosensiblen – und in der Hoffnung, wieder Unterrichten zu können, erlitt ich eine Nebennierenschwäche, hatte mit einem Mal Darmbeschwerden und mein Körper ging in eine erneute Schwächung mit noch stärkerer Elektrosensibilität, die mir nicht einmal mehr erlaubte, in meinem Bioladen einzukaufen, geschweige denn länger als zwei oder drei Stunden täglich zu schlafen.

Im August 2023 hörte ich vom Gupta-Programm und ließ mich ganz darauf ein. Wie von Ashok empfohlen verzichtete ich auf Zucker und Gluten. Zudem besorgte mir eine Lichtdusche und lernte „Nein“ zu sagen.
Das Pacen wurde zum elementaren Bestandteil meiner Therapie, Antreiber und Perfektionisten in mir zügelte ich, indem ich meine Situation zu akzeptieren lernte, mich nicht mehr über die Schwermetallausleitung grämte, auch die wohltuenden Seiten meines Rückzugs entdeckte und gedanklich in den „creator“ ging.
Ashoks Meditationen sind enorm hilfreich. Ganz besonders spreche ich auf die „Sicheren Hafen“ Meditation an – abgesehen einmal davon, dass ich die Musik liebe, die so ganz anders ist als der übliche computergenerierte Sound von Meditationen – entsteht dabei in mir ein tiefes Gefühl von Vertrauen und Wohlbefinden.
Nach einem Jahr Meditieren und Retraining konnte ich meinen Schlaf auf sechs Stunden pro Tag anheben, die Darmprobleme – unter Hinzunahme von Milchsäurebakterien – nahezu beheben und den Tinnitus ein wenig reduzieren. 

Die Cortisol-Werte liegen inzwischen im Normalbereich, sodass ich wieder eine andere Grundenergie habe. Ich bin Ashok und allen Coaches enorm dankbar für ihre Aufmunterungen und den Weg, den sie mit mir gegangen sind – meine Medizin besteht nun vorrangig aus dem Weglassen und dem Mich-Einlassen auf das Pacen und die guten Gefühle auf dem grünen Streifen hin zur Genesung.

Die EHS hat sich bisher geringfügig gebessert, immerhin kann ich wieder schmerzfrei im Bioladen einkaufen, wenn wenig Handy-Betrieb ist. In der Hoffnung, hier noch mehr zu bewegen, werde ich ab September mit einem Coach aus dem Gupta Programm arbeiten. 

Anfügen würde ich gerne noch, dass ich statt dem von Ashok empfohlenen Schlaftee einen mit Zitronenmelisse nehme, da für Menschen mit tendenzieller oder ausgeprägter Schilddrüsenüberfunktion Ashwagandha nicht geeignet ist.

Von Herzen: großen Dank an das gesamte Gupta-Team

Annette

August 2024

Ergebnis vom 11.06.2024

Messzeitpunkt Referenzbereiche Ihre Cortisol-Konzentration
Morgenwert 1,4 – 10 μg/l 4,37 µg/l
nach 2h 0,83 – 5,74 μg/l 2,89 µg/l
nach 5h 0,74 – 3,55 μg/l 1,25 µg/l
nach 8h 0,55 – 3,14 μg/l 0,68 µg/l
nach 12h 0,32 – 3,22 μg/l 0,47 µg/l