Anteile werden Partner

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In letzter Zeit gab es viele Diskussionen über unsere Anteile. Das hat mich zum Nachdenken gebracht… Mein zuletzt beruhigter Anteil war mein Leistungsanteil. Nennen wir sie Archy.

Archy war tief in meiner Psyche verwurzelt, da ich in eine Familie hineingeboren wurde, die bei allem gewinnen musste: Sport, akademische Leistungen, Partyspiele (warum wurden wir überhaupt noch eingeladen?)

Archy war meine Hoffnung, ein Gefühl der Liebe zu bekommen.

Doch seit ich das erkannt und ein ruhiges Gespräch mit Archy geführt habe, hat sie sich damit abgefunden, mir dabei zuzusehen, wie ich tue, was ich gerne tue, und mein Bestes gebe, aber den Rest loslasse (das heißt, keine Liebe oder Lob dafür zu suchen, sondern einfach das zu genießen, was ich um seiner selbst willen tue). Ich schätze, es hat Archy und mich ein paar Jahre nach meiner Genesung von CFS gebraucht, um uns in unsere jetzige Partnerschaft einzuleben.

Meine Beschützer (Stan und Jean-Charles) und mein Sicherheitssucher (Sam) haben mir in meiner Kindheit wirklich geholfen, Viren und gewöhnliche Kinderkrankheiten abzuwehren, Mobbing zu widerstehen usw. Auch in meinem Erwachsenenleben, wo ich kontrollierende Menschen anzog und von ihnen angezogen wurde (da ich mich mit dem Vertrauten wohlfühlte.)

Doch als meine Anteile mich dazu ermutigten, aggressiv gegenüber Menschen oder Situationen zu sein oder mich vor ihnen zu verstecken, wo keine wirkliche Gefahr bestand, wurde es für mich weniger hilfreich. Einen völlig Fremden zur Rede zu stellen, weil er seinen Hund nicht an der Leine hatte, war für mich tollkühn. (Ich hätte fast „„tollkühn meinerseits““ gesagt, aber ich wollte keine Verwechslung bezüglich ‘part’ und ‘parts’.)

Also haben wir ein paar Gespräche geführt, und jetzt sind sie auch meine Partner.

Ähnlich verhält es sich mit allen anderen Anteilen, die auf F.E.A.R. (False Evidence Appearing Real – Falsche Beweise, die real erscheinen) reagiert haben oder jemals reagieren werden.

Ich bin in dem Wissen sicher geworden, dass meine Partner da sind und mich schützen werden, wenn eine echte Bedrohung aufgetreten ist, und mir auch erlauben, in den ruhigen Modus zurückzukehren, wenn die Bedrohung vorüber ist.

Margaret Cory

Having been forced to stop working aged 53 due to CFS, I was later diagnosed with Fibromyalgia as well. (With the added challenges of hypersensitivity to chemicals, smells, various foodstuffs, bright light, noise, etc.) 10 years later I found the Gupta Program and started my recovery. Wanting to pay back some small part of what I owe the Gupta Program I later volunteered to be a moderator in the Facebook Gupta Forum.